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Der 7. Alzheimer Tag Thüringen diesmal in Gera
Einen Tag nach dem Welt- Alzheimertag fand am 22. September 2007 in Gera zum 7. Mal der Alzheimer Tag Thüringen statt. Im Gebäude der Sparkasse Gera-Greiz hatten die 84 Teilnehmer die Möglichkeit anhand von verschiedenen Vorträgen ihr Wissen rund um die Themen Demenz und Alzheimer aufzufrischen und zu erweitern.

Bild: Christiane Neudert
(Christiane Neudert)

Die Dezernentin für Soziales der Stadt Gera, Frau Christiane Neudert, eröffnete die Fachtagung.
Im Anschluss daran begrüßte auch von Seiten der Politik Herr Wilfried Gaide, Referatsleiter „Seniorenpolitik und Pflege“ des Thüringer Ministeriums für Soziales, Familie und Gesundheit die Anwesenden und wies explizit auf die Bedeutung der öffentlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Demenz und Alzheimer hin. Bild: Wilfried Gaide
(Wilfried Gaide)

Bild: Sabine Spittel
(Sabine Spittel)

Als stellvertretende Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Thüringen e.V begrüßte Frau Sabine Spittel die Teilnehmenden und führte in das Programm der folgenden Stunden ein.
Den ersten Fachvortrag gestaltete Prof. Dr. Karl-Jürgen Bär, Leiter der Abteilung Gerontopsychiatrie der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der FSU Jena. Bild: Prof. Dr. Karl-Jürgen Bär
(Prof. Dr. Karl-Jürgen Bär)

Bild: Prof. Dr. Karl-Jürgen Bär
(Prof. Dr. Karl-Jürgen Bär)

In auch für den Laien verständlicher Art und Weise veranschaulichte er die Fakten zu den verschiedenen dementiellen Erkrankungen. Neben dem neuesten Stand der Forschung zu Ursachen und Therapie, erklärte Prof. Dr. Bär auch die einzelnen Symptome einer Demenz. Dabei konnten auf verständliche Art Fragen wie: „Was passiert eigentlich im Gehirn bei einer Demenz? Wie stellt der Arzt die Diagnose? Wie wirken die Antidementiva?“ geklärt werden. Im Anschluss an seinen Vortrag stand Prof. Dr. Bär den Fragen des Plenums Rede und Antwort.

Das zweite Thema der Fachveranstaltung war der Umgang und die Bewältigung der Alzheimer Erkrankung für pflegende Angehörige. Herr Wilfried Georgi, pflegender Angehöriger, berichtete in ergreifender Art und Weise über seine Erfahrungen mit seiner zu pflegenden Ehefrau Waltraud während der letzten Jahre. Neben Geschichten aus seinem Leben und somit auch dem seiner Ehefrau, ließ er das Plenum auch an seinen Erfahrungen mit Ärzten und Fachkräften teilnehmen. Praxisnahe Tipps für andere pflegende Angehörige, aber auch für Fachkräfte der verschiedensten Bereiche und alle Interessierten, bereicherten seine Ausführungen. So berichtete er auch von den negativen Seiten der Zusammenarbeit mit den verschiedenen Beteiligten ohne dabei auch die vielen positiven außer Acht zu lassen.

Bild: Wilfried Georgi
(Wilfried Georgi)


Bild: Susanne Göllner und Daniela Gerbig
(Susanne Göllner und Daniela Gerbig)

Nach einer kleinen Pause mit Getränken und Imbiss folgten zwei Vorträge zum Thema Biographiearbeit. Frau Susanne Göllner und Frau Daniela Gerbig berichteten aus ihren Erfahrungen in Pflegeeinrichtungen.
Frau Göllner erläuterte zunächst die Biographiearbeit in Pflegeeinrichtungen und brachte dem Plenum dabei den Biographiekreis nach Juchli und die sieben Erreichbarkeitsstufen nach Böhm näher. Bild: Susanne Göllner
(Susanne Göllner)

Bild: Daniela Gerbig
(Daniela Gerbig)

Frau Gerbig betrachtete anschließend die Grundlagen der Biographiearbeit: Warum? Und wofür wird sie benötigt? Aufbauend auf diesen Basisdaten gab sie Einblick in die Validation als eine mögliche Form der Kommunikation und in die Musiktherapie für Menschen mit Demenz.
Den Abschluss der Fachtagung bildete der Beitrag von Frau Beate Böser zum Thema „Integrative Validation nach Richard“. Bild: Beate Böser
(Beate Böser)

Bild: Übungen mit dem Plenum
(Übungen mit dem Plenum)

Mit Hilfe von beeindruckender schauspielerischer Darstellung verschiedener Verhaltensweisen, die sie bei Menschen mit Demenz beobachtet hatte, brachte sie das Selbsterleben der Betroffenen allen Interessierten näher. Ausgehend von den Fragen „Wie funktioniert die Integrative Validation nach Richard und welche Möglichkeiten haben wir im anerkennenden Bereich mit den Menschen mit Demenz zu kommunizieren?“ wurden die Integrative Validation verständlich und anschaulich von Frau Böser dargeboten.
Die abschließenden Worte des 7. Alzheimer Tages in Thüringen fand Frau Spittel. Sie verabschiedete alle Teilnehmenden und Referenten und lud alle recht herzlich ein, auch bei der nächsten Alzheimer Tagung in Thüringen dabei zu sein, um gemeinsam zu lernen und Erfahrungen auszutauschen.
Bild: Sabine Spittel
(Sabine Spittel)

Wenn Sie sich weiter mit den einzelnen oben aufgeführten Themen befassen wollen, haben Sie die die Möglichkeit die einzelnen Beiträge bzw. deren Zusammenfassungen in den folgenden Links herunter zu laden:
>  SO KÖNNEN SIE HELFEN  <
 
Frühe Demenz/Demenz in jungen Jahren: Gleichgesinnte für Austausch gesucht
Immer mehr erreichen uns Beratungsanfragen von Menschen bzw. ihren Angehörigen, welche bereits in jüngeren Jahren an Demenz erkranken.
Sie sind Angehöriger oder Betroffener? Sie möchten Sich mit Menschen, den es ähnlich ergeht, austauschen? Sie können sich vorstellen, dies auch digital zu tun?
Dann melden Sie sich gern bei der Alzheimer Gesellschaft Thüringen e.V. ; Telefon. 0361/60255744. Gerne würden wir, mit Ihnen und für Sie, eine Gruppe eröffnen.
 
Welt-Alzheimertag am 19. September 2021

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Psychologische Unterstützung für Angehörige von Menschen mit Demenz
Die FSU Jena bietet zusätzlich eine psychotherapeutische Sprechstunde für Angehörige von Menschen mit Demenz an.
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1. Treffen des „DemenzNetzwerk Thüringen"
Am 12.3.2020 fand in Erfurt das erste Treffen des „DemenzNetzwerk Thüringen“ nach seiner Gründung am 27.11.2019 statt.
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17. Fachtag der Alzheimer Gesellschaft Thüringen e.V.
Unter den Titel „Selbstbestimmtes Lebensende?!“ fand am 28.09.2019 in Weimar zum 17.Mal die jährliche Fachveranstaltung der Alzheimer Gesellschaft Thüringen e.V. statt.
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2. Auflage Broschüre "Dazugehören" veröffentlicht
In Kooperation mit dem TMASGFF wurde nun eine 2. aktualisierte Auflage der Broschüre "Dazugehören" erstellt.
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Projekt TeleTAnDem
Projekt TeleTAnDem sucht Angehörige von Menschen mit Demenz
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Fotoausstellung „Der Alltag mit Demenz. Ein Alltag wie jeder andere?!“
Wann die Ausstellung bei Ihnen zu sehen ist, erfahren Sie in der Geschäftsstelle. Informationen zum Verleih:
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Wettbewerbe
Egal ob Schüler, Leser oder Fotografen. Bei den Wettbewerben der Alzheimer Gesellschaft Thüringen entstehen besondere Projekte.
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Polizeibroschüre
Die Alzheimer Gesellschaft Thüringen e.V. erstellte zusammen mit der FH Polizei in Meiningen eine Broschüre für den Polizeialltag.
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